08.02.2012 Ruprecht Polenz, MdB sprach in der TDU

"Der EU Beitritt der Türkei und die Rolle der Türkei im Nahen Osten"

Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages Ruprecht Polenz sprach in der TDU

„Die Türkei sollte in Angelegenheiten der politischen Entwicklung in ihren Nachbarländern nicht allein gelassen werden. Sie trägt eine große Verantwortung und spielt eine wachsende Rolle"

Der MdB der CDU und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages Ruprecht Polenz hielt auf der Veranstaltung in der TDU eine Rede über den EU-Beitritt der Türkei und ihre Rolle im Nahen Osten.

Polenz ging in seiner Rede nicht auf die technischen Details der EU Mitgliedschaft der Türkei ein. Er sprach vorrangig über die politischen Entwicklungen, das so genannte Arabellion in der arabischen Welt, von Tunesien über Libyen, Ägypten, Syrien bis zum Irak und nicht zuletzt über den Iran mit seiner Bestrebung als neue Atommacht. Er erwähnte, dass die Türkei einen größeren Einfluss auf diese Länder in der Region habe und sogar für manche Regierungen wie tunesische als Vorbild stünde.

Aufgrund dieser Entwicklungen der Länder im nahen Osten nehme die Verantwortung der Türkei stark zu und die Türkei sei nicht in der Lage diese Verantwortung komplett auf sich zu ziehen und zu tragen. Da Syrien, Irak und der Iran an die Türkei geografisch grenzen, sei ihre Verantwortung für diese Länder automatisch größer und sie unterscheidet sich in der Hinsicht von den anderen Ländern aus dem nahen Osten. „Diese politische Änderungen in der Region betreffen die Türkei unmittelbar" sagte Polenz. Er unterstrich, die Türkei solle in dieser Sache keinesfalls allein gelassen werden und man solle mit ihr kooperieren.

Polenz verwies auf Vermittlerrolle der Türkei zwischen Israel und Syrien vor nicht längerer Zeit. Die Bestrebung vom Iran als Atommacht sei sehr gefährlich für die Sicherheit der anderen Länder in der Region. Der Besitz von Iran an Atomwaffen würde ein nukleares Wettrüsten in der Region auslösen. .

„Die Eröffnung weiterer Kapitel ist aufgrund des nicht gelösten Zypernkonflikts ins Stocken geraten."

Polenz sagte in Hinblick auf die Mitgliedschaft Türkei an die Europäische Union: „Der Grund für die nicht Eröffnung der weiteren Kapitels ist der Zypernkonflikt." Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses vertrat die Meinung, die Türkei solle Zypern anerkennen, weitere Schritte für die Lösung tätigen. Des Weiteren solle die Türkei die Reformpolitik nicht verzögern. Diese sei aus verschiedenen Gründen hin und wieder zur Stockung geraten, „das darf nicht sein" sagte der Politiker. Im Rahmen der Anpassung an die Europäische Union dürfe dieser Prozess nicht unterbrechen.

Auf der anderen Seite sei aber nicht zu übersehen, dass der Verhandlungsprozess über den EU-Beitritt für das Land einen wirtschaftlichen Vorsprung mit sich gebracht habe. Mit dem Beginn des Verhandlungsprozesses sei der Jahresbetrag von ausländischen Investitionen von 1,5 Milliarden Dollar auf 20 Milliarden Dollar gestiegen. Ab dem Zeitpunkt der Verhandlungen sei die Türkei in der Businesswelt als vertrauenswürdig und stabil angesehen. Aus diesem Grund stieg der Kapitalfluss in die Türkei.

Nach seiner Rede beantwortete der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses zu dem noch viele weitere Fragen, seitens der Teilnehmer

Bezüglich einer Frage sprach er, dass die EU die derzeitige Finanzkrise gut bewältigen und verstärkt aus der Krise rausgehen werde.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. Februar 2012 14:13

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09.02.2012 Wirtschaftsminister von Nordzypern besuchte die TDU

Der Energie und Wirtschaftsminister der Türkischen Republik Nordzypern KKTC, Sunat Atun, besuchte die TDU

„ Wir versuchen die Embargos zu überwinden".

Der Energie und Wirtschaftsminister der Türkischen Republik Nordzypern Sunat Atun besuchte mit einer Gruppe Nordzypriotischer Geschäftsleute, die an der frischen Gemüse und Obstmesse „ Fruit Logistica" teilnahmen, die TDU . Bei dem Gespräch in der TDU, an dem auch mehrere TDU Mitglieder zugegen waren, rief der Minister die türkischen Geschäftsleute auf, in Nordzypern zu investieren.

In seiner Rede schilderte er zuerst die Wirtschaftsstruktur der Nordzyprischen Republik. Danach stelle ein Großteil der Wirtschaft des Landes der Tourismus und das Bildungssektor mit Universitäten. In den letzten Jahren wuchse auch der Export an Zitrusfrüchte an. Laut Minister Sunat Atun „stieg der Export von Kartoffeln und Zitrusfrüchten in letzten drei Jahren um das Zweifache an". „Bei der Entwicklungi spiele die Beziehung unserer Geschäftsleute im Ausland eine große Rolle. Wir sind hier, um unsere Geschäftsleute zu unterstützen" sagte Atun.

Der Wirtschaftsminister betonte, das Embargo der Europäischen Union halte weiterhin an. Die Ignoranz gegen den Annan Plan sei weiterhin aktiv, „deshalb versuchen wir diese Embargos auf verschiedenen Wegen und mit Förderungen umzugehen" unterstrich er.

Mit den letzten Gesetzesänderungen im Handelsrecht sei es möglich, dass jetzt auch große Firmen auf Zypern agieren können.

Die Verhandlungen werden mit Südzypern fortgesetzt. Der Präsident der Türkischen Republik Nordzypern sei voll befugt Verhandlungen zu führen. „ Gegen unsere Bemühungen zur Lösung des Zypernkonflikts sehen wir immer noch keine Reaktion von der Südzypriotischen Regierung. Sie versuchen die Lösungen hinauszuzögern und zu sabotieren. Wir würden uns diesbezüglich auf die Hilfe der türkischstämmigen Parlamentarier aus dem Ausland sehr freuen" sagte der Minister.

Der Wirtschaftsminister teilte zum Schluss seiner Rede mit, dass er sich freuen würde, die Geschäftsleute der TDU in Nordzypern zu sehen. Die TDU ist herzlich willkommen bei uns.

Der Vorsitzende der TDU Remzi Kaplan erwiderte: „ Mit Ihrer Rede haben Sie, Herr Minister, unsere Bedenken für die Investition auf dem zypriotisch-türkischen Teil behoben. Wir hatten schon einen Besuch auf Zypern in unserem Programm. Wir besuchen Sie gerne und bedanken uns für ihren Besuch".

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 14. Februar 2012 18:02

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12.01.2012 Vertreter der TOBB Engin Koyuncu besuchte die TDU „Wirtschaftlich sind wir an einem sehr guten Punkt angekommen“

„Wirtschaftlich sind wir an einem sehr guten Punkt angekommen"

Einer der renommierten Persönlichkeiten der türkischen Wirtschaftskreise, Engin Koyuncu, besuchte den Vorstand der TDU. Koyuncu ist der Vertreter des Verbandes der Handels-und Börsenkammer der Türkei (TOBB) und zugleich Vorstandmitglied der TD-IHK (Türkisch-Deutsche Industrie und Handelskammer. Seine Rede begann er mit den Grüßen des Präsidenten des TOBB Rifat Hisarciklioglu. In einer unterhaltsamen Atmosphäre berichtete er über seine Erfahrungen als Wirtschaftsfachmann. Darüber hinaus waren die Aktivitäten der TOBB, der TD-IHK sowie der türkischen Wirtschaft weitere Themen.

Koyuncu teilte mit, dass die Türkei in den letzten zehn Jahren wirtschaftlich einen großen Sprung erlebt habe. Sie belege in der Rangliste der größten Wirtschaften der Welt den 16. Platz und in Europa den 6. Platz. Sie werde mittlerweile auch von Europa als eine Wirtschaftskraft angesehen.

Die TOBB habe 1.400.000 Mitglieder. Der Kammerverband sei über die regulären Aufgaben hinaus auch in vielen anderen Bereichen tätig. So betreibe der Verband eine Universität und eine Bildungsakademie (ABIGEM) für die kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Aufgrund der erfolgreichen Arbeit des Präsidenten, Rifat Hisarciklioglu, sei die TOBB heute in den Vorständen der mehreren internationalen und nationalen Handelsverbänden vertreten.

Koyuncu machte deutlich, dass die Aufhebung des Visums für türkische Geschäftsleute nach wie vor ihre Priorität habe. Auch für den Beitritt der Türkei in die EU müsste man sich gemeinsam einsetzen. Die TD-IHK werde demnächst ihre Zentrale nach Berlin umsiedeln.

TDU Vorsitzender Remzi Kaplan bedankte sich für den netten Besuch und sagte: „Wir sind sehr froh darüber, dass sie nach Berlin ziehen. Wir werden besser gemeinsam arbeiten können. Viele Mitglieder der TDU, einschließlich meiner Person sind Mitglied der TD-IHK. Seit der Gründung der TDU waren wir stets an der Seite der TD-IHK. Auch in Zukunft könnt Ihr mit unserer Unterstützung rechnen."

An dem Treffen nahmen auch viele ehemalige Vorsitzende und Vorstandsmitglieder der TDU teil. Das TD-IHK Vorstandsmitglied Bahattin Kaya und der Geschäftsleiter der TD-IHK Suat Bakir begleiteten ihn bei dem Gespräch.

Herr Koyuncu, der 1961 als Student nach Reutlingen kam, war seit seiner Rückkehr in die Türkei 1971 als Unternehmer stets in den Gremien der TOBB und anderen Wirtschaftsverbänden tätig. Er vertritt seitdem bei vielen wichtigen Auslandsgesprächen die TOBB.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 16. Januar 2012 16:59

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23.12.2012 Abschiedsfeier für den Botschafter Ahmet Acet

TDU veranstaltete zu Ehren des türkischen Botschafters Ahmet Acet eine Abschiedsfeier in den Räumlichkeiten der TDU, der nach dreijähriger Amtzeit in die Türkei zurückkehrt.

In der Eröffnungsrede unterstrich der TDU Vorsitzende Remzi Kaplan, dass Ahmet Acet in allen Hinsichten stets die TDU unterstützt und seine Hilfe jederzeit angeboten hat. Er bedankte sich bei ihm für seine Unterstützung. Er fuhr fort, „wie wir eben erfahren haben, möchte Herr Acet sein Privatleben in Berlin nicht völlig aufgeben. Ein Teil seines Lebens möchte er in Berlin als Bürger der Stadt weiterführen. Wir freuen uns darüber."

Der Botschafter Ahmet Acet betonte in seiner langen, freien Rede die Bedeutung der zivilgesellschaftlichen türkischen Vereine in Deutschland und lobte die Arbeit der TDU.

Er sagte: „Es ist mir eine Ehre mit Ihnen heute hier zu sein. Ihr Verein leistet eine sehr gute Arbeit, aus diesem Grund möchte ich Ihnen gratulieren. Es gibt in Deutschland sehr gute türkische Vereine und Organisation, die sehr gute Arbeit leisten. Ich bin stolz darauf."

Er wünsche, dass die Geschäftsleute türkischer Herkunft mehr wachsen und wirksamer werden. Die türkischen Geschäftsleute haben nicht nur in der deutschen Wirtschaft einen wichtigen Platz eingenommen, sondern unterstützen auch die Wirtschaft der Türkei

In Bezug auf das sich im Bau befindlichen künftigen Gebäude der türkischen Botschaft sagte er:" Wenn sie in der Tiergartenstraße laufen, so werden sie merken, dass ein Bauvorhaben für Sie in Arbeit ist. Das künftige Botschaftsgebäude! Derzeit sind alle drei Stockwerke vollendet. Wenn ich später an diesem Gebäude vorbei laufen werde, dann weiß ich, dass auch ich meinen Anteil daran habe."

Zum Schluss seiner Rede bedankte er sich bei allen ganz herzlich für gute Zusammenarbeit und wünschte allen Bürgern mit ihren Familien ein schönes, gesundes Jahr.

Der Vorsitzende der TDU Remzi Kaplan überreichte dem Botschafter Ahmet Acet als Dankeschön eine Plakette für seine Dienste.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 12. Januar 2012 13:32

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10.12.2011 Gesunde Ernährung, Gesundes Leben

"Gesunde Ernährung, gesundes Leben"

„Das richtige Leben, die richtige Bewegung"

Die TDU organisierte eine Veranstaltung unter dem Motto „Gesunde Ernährung, gesundes Leben" gemeinsam mit dem Rat zur Weiterentwicklung des Gesundheitstourismus der Türkei (TDTDC) unter der Schirmherrschaft des türkischen Generalkonsuls Mustafa Pulat. Der Redner war der Dr. Ender Sarac, der berühmte Facharzt der Türkei in dieser Gesundheitsdisziplin. Die Veranstaltung wurde auch von der renommierten „Welt Augenklinik der Türkei" mit einem Beitrag unterstützt.

Dr. Sarac wies auf die Gefahren für die Gesundheit hin, die mit erhöhtem Lebensstandard und der daraus folgenden verlängerten Lebenserwartung der Menschen einhergehen. Parallel zu diesen Veränderungen steigen auch die Lebensgefährdenden Faktoren, welche wie folgt von Dr. Saraç aufgelistet wurden.

- Genmanipulierte organische Produkte. Die Genmanipulation bei Gemüse, Obst und Getreide wurde noch nicht auf langfristige Schäden untersucht.

- Elektromagnetische Bestrahlung. Mit der technischen Weiterentwicklung der Mobilfunkgeräte, die tägliche Nutzung von elektrischen Geräten herrscht eine erhöhte elektrische Verstrahlung. Im Vergleich vor 25-30 Jahren ist die Strahlung um das neunfache gestiegen.

- Zunahme von Stress. Das zunehmende Verschwinden von sozialen Werten wie Menschenliebe, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl aus unserem Alltag.

- Die Zunahme der Fettleibigkeit, Übergewicht. Durch die Erhöhung des Lebensstandards folgt das unkontrollierte Essen und die wenige Bewegung, welches zur Verbreitung der Fettleibigkeit führt. Des Weiteren führt es zu Herzproblemen und zwanzig weiteren Krankheiten.

Dr. Sarac empfahl in seiner eine Reihe von Verhaltensregeln, um gegen diese Gefahren entgegenzuwirken. Er beantwortete die Fragen der Zuschauer. Zum Schluss unterzeichnete er sein neustes Buch über die Heilkräuter

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 12. Januar 2012 13:47

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