07.10.2011 TDU Vorstand besuchte Fruchthof Berlin

„Der Fruchthof war früher viel belebter als heute“

TDU Vorsitzender Remzi Kaplan, stellv. Vorsitzender Cevdet Öznacar, und Mitglieder des Vorstandes  M. Nesih Eroglu und  Mustafa Bekiroglu statteten einen Besuch zu türkischstämmigen Großhändlern und der Verwaltung  im Berliner Fruchthof in der Beusselstrasse ab.

In den früheren Morgenstunden besuchten sie die Großhändler Celal Irgi, Euro-Gida GmbH und  Supermärkte, Cezmi Celik, Elfi GmbH und Supermärkte, Vedat Arukaslan, Sonnenfrucht GmbH, Harun Cicek, AS Gemüse GmbH, Celal Türkel, GSM GmbH, Ibarhim Akar, Caharlotte Landberg Gemüse Handel GmbH.

„ Die Türkei legt kein Wert auf den Export der frischen Gemüse und Früchte“

Die Großhändler sagten, dass durch das Wachsen der Lebensmittelsupermärkte, die ihre eigenen Vertriebswege benutzen, sich die Anzahl der Kunden des Fruchthofes verringert habe.

Heute seien die Einkäufer des Hofes neben kleinen Gemüsehändlern hauptsächlich Hotellerie- und Gastronomiebetriebe sowie die Kantinen. Dem zufolge wäre der Fruchthof früher viel belebter als heute. „Die kleinen Großhändler sind in Jahren verschwunden, die Konkurrenz hat sich nachgelassen und die Attraktivität des Hofes hat abgenommen“ sagten sie. Der Großhändler Arukaslan, der nach seinen Angaben jährlich für 6 Millionen Euro Gemüse und Obst aus der Türkei bezieht, führte ein, die Türkei lege keinen Wert auf den Export der Lebensmittel nach Europa, da der Anteil der frischen Gemüse und Obst im Gesamtvolumen der Export sehr verschwindend sei. Italien, Spanien und Holland seien die Hauptanbieter. Sie beteuerten, die Probleme würden an den Zöllen nach wie vor bestehen.

Köpke: „Wir wollen auch die Großhändler aus anderen Branchen werben“

TDU Vorstandsmitglieder besuchten anschließen Max Köpke von dem Vorstand der Fruchthof- Verwaltungsgesellschaft. Er sagte, es gebe zurzeit viele freie Plätze im Fruchthof. Man möchte auch die Großhändler aus den anderen Bereichen wie Getränke werben“.

Einige von türkischen Großhändlern würden ihre Geschäfte immer noch per Handschlag abwickeln, so dass sie später darunter leiden. Auf eine Frage sagte er, ca. 20% des Gemüse- und Früchte werden in Berlin über Fruchthof umgeschlagen würden. Im Fruchthof gebe es 40 Großhändler, davon seien 25% in der Hand der türkischstämmigen Händler.

TDU Vorsitzender Kaplan: „Wir können ihre Probleme und Unmut über die TDU an die verantwortlichen Stellen weiterleiten“

TDU Vorsitzender Kaplan lud die Händler zur TDU ein und wünschte gute Geschäfte, Kaplan war früher über Jahre hinweg Kunde des Fruchthofes. An dem Besuch nahm auch der TDU Büroleiter Mümtaz Ergün teil.

 

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