Das Vorstandsmitglied der Berliner Stadtreinigung BSR, Andreas Scholz – Fleischmann kam mit dem TDU Vorsitzenden Remzi Kaplan und den früheren Vorsitzenden Hüsnü Özkanli zu einem Gespräch zusammen. Bei dem Treffen ging es vor allem um die Zusammenarbeit bei der Suche nach den jungen Auszubildenden mit Migrationshintergrund.

Herr Scholz-Fleischmann machte deutlich, dass nicht zuletzt in Bezug auf die zu erwartenden geburtenschwache Jahre, immer schwieriger wird, in Deutschland Auszubildende zu finden. In der BSR gebe es derzeit 200 Auszubildende unter 5000 Beschäftigten. Unter den Azubis sei jedoch die Quote der Jugendlichen mit Migrationshintergrund gering.
Es bestehe ein großes Potential insbesondere bei den türkischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund für den Nachwuchs. Man erreiche aber diesen jungen Schüler nicht.
BSR brauche in den Ausbildungsbranchen, Kfz Mechaniker, Industriemechaniker, Elektromechaniker, Mecha-elektroniker junge Leute, die ausgebildet werden wollen.
Er wisse, dass die Mehrzahl insbesondere der Jugendlichen mit türkischer Herkunft nicht gute schulische Abschlusszensuren ausweisen können. Trotzdem sollen sie sich nicht scheuen, ihre Bewerbungsmappen zu senden. Denn für solche Jugendliche gebe es eine so genannte Vorschaltkurse, in denen die Jugendlichen mit schlechten Mathekenntnissen sechs monatelang unterrichtet werden.

TDU Vorsitzende Kaplan sagte, die Ausbildung der Jugendlichen habe in der TDU-Arbeit stets Priorität. Die TDU würde mit großem Engagement jegliche Unterstützung dafür gewähren. Unter Hinweis auf die Jugendprojekte wie Gangway e.V und Bildungsinstitute mit denen die TDU kooperiert, würde die TDU die Jugendliche mit Migrationshintergrund schnell erreichen. Kaplan bedankte sich bei Herrn Scholz-Fleischmann für das Vorhaben.
Beide Seiten vereinbarten demnächst die ersten Schritten zu tun.
An der Unterredung nahm auch das Vorstandsmitglied Mustafa Bekiroglu und Büroleiter Mümtaz Ergün teil.