
Kaplan betonte, dass es sehr wichtig sei, insbesondere die Parteien zu unterstützen, die sich für die Wahlberechtigung der Migranten einsetzen. Deshalb forderte er alle Migranten, die zum Wählen autorisiert sind, dazu auf. Des Weiteren erinnerte er daran, dass er in dem vergangenen Monat an vielen Wahlversammlungen teilgenommen hat und am 15. September 2011 um 19.00 Uhr der Wirtschaftsenator Berlins, Harald Wolf, zu Gast bei der TDU sein wird.
Der TDU Vorsitzende Kaplan informierte die Anwesenden: „In Berlin hat jeder Vierte ausländische Wurzeln, das macht 25% der Bevölkerung aus und jeder zehnte Wähler ist Migrant. Weiterhin finde ich es falsch, hier geborene Jungendliche mit 21 Jahren vor eine Entscheidung der Staatsangehörigkeit zu stellen. Wir sollten die Parteien unterstützen, die die doppelte Staatsbürgerschaft befürworten. Zudem haben die Parteien unsere Mitwirkung verdient, die im Ausland erworbene Diplome in Deutschland anerkennen lassen und sich für das kommunale Wahlrecht der Ausländer einsetzen. Des Weitern sollte die Erteilung des Visums für die Unternehmer aus der Türkei erleichtert werden.“

Der Pressesprecher der TDU Bilinç Isparta sagte aus, dass der wichtigste Grund für das Ergebnis der rechtsextremen Partei NPD mit 6% in Mecklenburg-Vorpommern die geringe Teilnahme der Wähler sei. „Um den Aufstieg solcher rechtextremen und ausländerfeindlichen Parteien zu verhindern, müssen alle ihre Stimme nutzen“, so Isparta.
Überdies haben der TDU Vorsitzende Remzi Kaplan und der Pressesprecher Bilinç Isparta den anwesenden Vertretern der Presse die neuen Projekte der TDU vorgestellt. Eines dieser Projekte ist „Young TDU“, das gemeinsam mit jungen Unternehmern aufgebaut werden soll. Als letztes kündigte Kaplan an, dass spätestens im März 2012 die TDU-Mitgliederkarte eingeführt werden wird.