Der Gewerbetreibende Resit Özer ist seit Aufnahme seines Döner-Imbisses vor zwei Jahren in Berlin-Lichtenberg wiederholt zur Zielscheibe von gezielten Übergriffen von Rechtsextremen geworden.

Nach seinen Angaben wurde er viermal in seinem Imbiss in der Weitlingstr. von Rechtsradikalen überfallen, wobei er körperliche Verletzungen erlitt. Zwei der Fälle erschienen als Polizeimeldung. Durch die gezielten rassistischen Übergriffe und Provokationen hat er nicht nur materiellen und immateriellen Schaden erlitten, sondern fürchtet auch um sein Leben. Letztendlich entschied er sich den Betrieb seines Döner-Imbisses in Berlin Lichtenberg aufgeben. Die gezielten Angriffe von Rechtsextremen und die dabei zu beobachtende neue Qualität sind besorgniserregend.
Dies stellt einen herben Rückschlag für den Wirtschaftsstandort Berlin. Dieses gefährdet das Ansehen der Weltstadt Berlin. Diese Angriffe richten sich zugleich gegen das demokratische Leben und die zivilgesellschaftliche Engagement in der Stadt.
Die Anstrengungen der rechten Szene in Lichtenberg, die sog. fremdenfreie Zonen (no-go-area) zu schaffen, müssen bekämpft und vereitelt werden.
Die TDU erwartet von den verantwortlichen politischen Stellen unverzügliches Handeln.
Die TDU solidarisiert sich mit dem von rechtsextremen Übergriffen betroffenen Gewerbetreibenden und verurteilt die Geschehnisse auf das Schärfste und sagt dem Opfer Unterstützung zu.
Gleichzeitig ruft die TDU alle Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Lichtenberg aber auch in der gesamten Stadt auf, sich für ein demokratisches Miteinander zu engagieren.
Hediye Erdem
TDU Stellvertretende Vorsitzende